Málaga in der Picasso Version

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Málaga sah im Jahre 1881 die Geburt von Pablo Ruiz Picasso, dem wohl universellsten Einwohner von Málaga. Málaga war auch Zeuge seiner ersten Jahre, die sehr eng mit der Stadt verbunden und die Ursprung einiger seiner bekanntesten Werke waren.

Wir schlagen Ihnen eine Route durch Picassos Málaga vor. Wir folgen seinen Schritten durch seine Kindheit, Familie und das künstlerische Umfeld seiner frühen Jahre als Maler.

Erster Halt: die Pablo R. Picasso Stiftung oder das Geburtshaus- Museum

Plaza de la Merced, 17. Planta 3.

Die Plaza de la Merced ist eine der charmantesten und ruhigen Ecken, die von Theatern, Kinos und Cafés umgeben ist. Wenn wir unsere Augen heben und die Nummer 17 in der dritten Etage suchen, finden wir den Ort in dem Pablo R. Picasso  geboren wurde: die sogenannte Casas de Campos.

Im Jahre 1988 schuf die Stadtverwaltung die Picasso Stiftung mit dem Ziel, die Arbeit des grossen Malers zu fördern und zu verbreiten. Deshalb wurde hierfür das Geburtshaus von Picasso verwendet, wodurch das Geburtshaus-Museum enstand. Ein kulturelles Erbe, welches der erste Stop unserer Picasso Route sein wird.

Zweiter Halt:  antike Apotheke von Mamely

Calle Granada esquina Plaza de la Merced.

Hier fanden die Treffen von José Ruiz Blasco, dem Vater von Picasso statt. Sie befindet sich in der Ecke der Calle Granada mit der Plaza de la Merced.

Damals war die Plaza de la Merced hinsichtlich des sozialen und geschäftliche Punkts ein relevanter Ort der Stadt.

 

Die Calle Granada war die Verkehrsader, die die muslimische Stadt von Málaga vom Norden zum Süden durchquerte. Am Ende befand sich die Tür, die nach Granada führte (daher der Name der Stadt). Auf dieser Strasse befindet sich eine schmale Gasse, die zum alten jüdischen Viertel gehörte und zu den unglaublichen arabischen Bädern führt.

Dritter Halt: Iglesia de Santiago (= Santiago Kirche)

Calle Granada.

Picasso wurde am 10. November 1881 in der ältesten Kirche in Málaga getauft. Eine historische Kirche für die Stadt, da ihr Bau im Jahre 1487 nach der reconquista cristiana (Rückeroberung Spaniens aus der Maurenherrschaft) begann und sie als Kathedrale bis zum Bau der aktuellen Kathedrale von Malaga genutzt wurde.

Die Kirche ist eine Mischung zwischen dem maurischen und gotischen Stil. Seit Januar 2016 befindet sich die Kirche Nachricht: Reparaturarbeiten der Santiage Kirche. Mit diesen Arbeiten sollen die Feuchtigkeitsprobleme gelöst und der ursprüngliche Zustand des Inneren der Kirche wiederhergestellt werden. Voraussichtlich werden diese Arbeiten Mitte 2017 beendet sein.

Vierter Halt: Picasso-Museum von Málaga

Calle San Agustín, 8

Die San Agustin Strasse ist eine der schönsten Strassen von Malaga. Das Picasso-Museum wurde mit der Absicht der Erfüllung eines Wunsch des Künstler geschaffen: dass seine Arbeiten in seiner Geburtsstadt anwesend sein sollten. Und so wollte die Stadt von Málaga seinen Traum verwirklichen: der Palast von Buenavista wurde umgestalltet und beherbergt eine permanente Picasso Sammlung, die aus 285 Stücken besteht und aus der Privatsammlung seiner Verwandten kommt: Christine Ruiz-Picasso und Bernard Ruiz-Picasso.

In dieser Galerie können auch temporäre Ausstellungen gesehen werden.

Fünfter Halt: die San Agustin Schule

Calle de San Agustín.

Dieses Gebäude ist das alte Rathaus von Málaga. In der zweiten Etage können wir das Stadtmuseum finden. Dies war auch der ehemalige Sitz des Priesterseminars von San Juan de Dios, aus dem Kloster der Augustiner und der philosophischen Fakultät der Universität von Málaga.

Picassos Vater hatte hier ein Atelier für die Erhaltung von Gemälden. Dieses Atelier wurde manchmal als Zeichenschule und auch als Taubenschlag verwendet.  Auch hier war es, wo José Ruiz viele seiner berühmten Taubenschlags malte und Kopien von Bildern seiner Freunde realisierte (einge von ihnen auch von seinem Sohn Pablo). Wir gehen davon aus, dass sich Picasso dort lange Zeit verbrachte und von dort seine Leidenschaft für die Tauben kam.

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